Alle Beiträge von Rainer Kokenbrink

Rote Beeten, Kartoffeln und Kompost. Bericht vom Hof zur Hellen im Herbst

Im Rahmen unserer Kooperation mit dem „Hof zur Hellen“ war es diesen Herbst an unseren Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen, zu erleben, was auf einem Bauernhof alles zu tun ist, wenn der Sommer gegangen ist und die Ernte erledigt werden muss.

Dieses Jahr war es vor allem die Rote Beete, die aus der Erde geholt werden sollte, was mit vielen helfenden Händen natürlich deutlicher schneller geht und womit sich die 7a beschäftigte.

 

Da auf dem Hof nach den Kriterien des Demeter-Anbaus gewirtschaftet wird, verbieten sich große Felder mit Monokulturen, die sich mit den entsprechenden landwirtschaftlichen Maschinen vergleichsweise schnell abernten lassen. Hier stehen einige Reihen Rote Beete neben und zwischen verschiedenen anderen Feldfrüchten. Eine Maschine würde großen Schaden anrichten, weshalb die Ernte von Hand erledigt wird.

So ist es für die eine oder den anderen auch das erste Mal, dass sie sehen, wie eine Rote Beete eigentlich aussieht, wenn sie aus der Erde kommt. Und man erlebt, wie wichtig diese Art der Arbeit ist, wenn man sich sicher sein möchte, dass man gesunde, vitaminreiche Lebensmittel erhalten möchte.

Da leider das Wetter nicht unbedingt auf unsere Seite war, konnten weitere Ernte-Einsätze leider wegen des durchweichten Bodens nicht mehr stattfinden.

Stattdessen ging es mit den beiden anderen Klassen an die „Basics“. In diesem Fall: an die Komposthaufen!

Denn klar ist, dass ohne einen guten Boden die Lebensmittel nicht ausreichend Nährstoffe bekommen, um entsprechend wachsen zu können. Und so haben wir zwei Tage die in den letzten Monaten kompostierten Haufen für die baldige Verwendung abgetragen und somit Platz geschaffen für neue Bahnen, die dann die Basis für die nächste gute Ernte liefern werden.

Hier war nicht weniger energisches Zupacken gefordert und nach den ersten Minuten der Gewöhnung an Werkzeug und Beschaffenheit der Untergrundes und der ein oder anderen umgestürzten Schubkarre, schafften es alle gemeinsam, großartige vier Komposthaufen zu versetzen. Eine klasse Leistung!

Dabei lernten wir quasi „nebenher“ eine Mäusefamilie kennen, denen wir leider ihr Winterquartier in einem der alten Komposte zerstören mussten, sie aber in einem der neuen ansiedelten. Und viele der Schülerinnen und Schüler stellten fest, dass er gar keinen Grund gibt, Angst vor Mäusen oder all den Tieren zu haben, die in unserer Erde leben und damit so viel Gutes für uns tun. Denn ohne ihr Zutun können wir dem Boden nicht die Lebensmittel abgewinnen, die wir so dringend brauchen.

Es war, wie immer, interessant und lehrreich und wir freuen uns auf die nächsten Besuche im Frühjahr.

Strukturen ändern Routinen. Wir denken weiter.

Michael Kopatz im GGJR

Nach dem Projektstart von ZUKUNFT DENKEN Ende Juli mit zahlreichen Vertretern aus      Politik, Wirtschaft und kommunalen Initiativen legte der Kunstkurs von Herrn Löhmer am 10.11. erste Ergebnisse vor und diskutierte diese mit dem Buchautor und Umweltwissenschaftler Michael Kopatz vom Wuppertal Institut. Strukturen ändern Routinen. Wir denken weiter. weiterlesen

Schule zukunftsfähig gestalten

Wie gelingt die nachhaltige Transformation von Schule und Gesellschaft?

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in Deutschland während der Pandemie?

Die Online-Tagung der UNESCO-Projektschulen am 17. September 2020 brachte fast 200 Teilnehmende zusammen und gab neben ersten Antworten auf diese zentralen Fragen zahlreiche Impulse für die passgenaue Weiterentwicklung des eigenen Schulkonzeptes. Schule zukunftsfähig gestalten weiterlesen

SCHULE DER ZUKUNFT

Unser Gymnasium ist  als Schule der Zukunft für seine umfassende Nachhaltigkeitsbildung ausgezeichnet worden. Die Landeskampagne von 2016-2020 würdigt damit unsere nachhaltige Projektkultur ebenso wie deren schulprogrammatische Verankerung und Ausrichtung.

In die Bewertung haben wir eine Reihe von Projekten eingebracht, allen voran die Kooperation mit dem Hof zur Hellen. Auch die UNESCO-Projekttage, die Energie-Gewinnt-Anstrengungen, der Fair-Trade-Kiosk und viele weitere Projekte hinterlegten überzeugend, wie vielfältig wir Nachhaltigkeitsbildung betreiben.

Wir sehen uns gestärkt in dem Bemühen, Nachhaltigkeitsbildung als Querschnittsaufgabe unserer Bemühungen auszuweisen und weiterzuentwickeln. SCHULE DER ZUKUNFT weiterlesen

„Auf ein Wort“ Studiogespräch Träumen – Zukunftsvisionen für ein nachhaltiges Wuppertal vom Ideaalwerk und Ganztags-Gymnasium Johannes Rau

Liesbeth Bakker und Rainer Kokenbrink Foto: Brigitta Hildebrand
Liesbeth Bakker und Rainer Kokenbrink Foto: Brigitta Hildebrand

Als Projekt „Zukunft denken“ stand die Frage im Raum „Wie sieht Ihr Traum von Wuppertal für die Zukunft aus?“ Bei einem ersten Meeting Ende Juni waren viel potentielle Kooperationspartner aus den Stadtteilen aber auch Stadtpolitikerin der Aula des GG Johannes Rau versammelt. Der stellvertretende Schulleiter Rainer Kokenbrink stimmte zusammen mit Liesbeth Bakker vom Büro Ideaalwerk auf ein neues Zukunfts- und Kunstprojekt der Schüler in den beiden kommenden Schuljahren ein. Sie alle wollen etwas für Wuppertal tun und werden sogar von der Robert-Bosch-Stiftung mit 30.000 Euro gefördert. Vor den Ferien ist nach den Ferien, dann soll es losgehen und so darf man gespannt sein, was den Schülern zusammen mit ihrem Kunstlehrer dann so alles einfällt, um Wuppertal noch lebenswerter und nachhaltiger aufzustellen für eine Zukunft, die nicht mehr ganz so rosig aussieht aufgrund von Klimawandel und Pandemien.

Zum Nachhören / TEIL 1 – „TALKultur“-Studiogespräch mit Liesbeth Bakker und Rainer Kokenbrink

Zum Nachhören / TEIL 2 – „TALKultur“-Studiogespräch mit Liesbeth Bakker und Rainer Kokenbrink

Quelle: https://wupper-talkultur.de/aktuell (Abruf am 14.07.2020 um 10:21 Uhr)

Projektstart ZUKUNFT DENKEN

Am 25.6. haben wir auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit Liesbeth Bakker vom Ideaalwerk (http://ideaalwerk.de/)  offiziell unser Projekt ZUKUNFT DENKEN gestartet. Eine ganze Reihe von politisch, kulturell, wissenschaftlich, pädagogisch und wirtschaftlich engagierten Wuppertalerinnen und Wuppertalern war unserer Einladung in die Aula gefolgt, um sich über die Projektkoordinaten und die Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.  Im abschließenden Gespräch über Zukunftsvisionen für Wuppertal fanden sich schnell große Schnittmengen: Grüner und gerechter, demokratischer und autofreier solle unsere Stadt werden. Wir danken allen Gästen für ihre wertvollen Anregungen und Beiträge und wir freuen uns über die zugesagte Unterstützung von Andreas Mucke (Oberbürgermeister), Uwe Schneidewind (OB-Kandidat), Helge Lindh (MdB), die Wuppertalbewegung e.V., Kornelia Heger-Wegmann (Station Natur & Umwelt), Uta Atzpodien (Freies NetzWerk Kultur), Björn Borgmann (Künstler),  und zahlreichen anderen.

v.l.n.r. Uta Atzpodien, Helge Lindh, Andreas Mucke

Denn eines ist klar: Wir müssen Zukunft neu denken und gestalten, damit wir angesichts der globalen Krisen überhaupt eine haben. Projektstart ZUKUNFT DENKEN weiterlesen

Vom Projekt in die Struktur – GGJR stärkt Nachhaltigkeitsprofil

Das Projekt (2019-2021) wird von der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt und stellt einen Beitrag zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und somit zur Agenda 2030 dar. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Darüber hinaus wird das Projekt von einem Projektbeirat begleitet, der aus Vertreterinnen und Vertretern u.a. von Greenpeace, Global Goals Curriculum, der DBU, Kultusministerien und UNESCO-Projektschulen besteht. Wir wurden als eine von 31 Pilotschulen zur Teilnahme am Projekt ausgewählt und beteiligen uns seit 2019 aktiv daran.

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