Alle Beiträge von Rainer Kokenbrink

Schule zukunftsfähig gestalten

Wie gelingt die nachhaltige Transformation von Schule und Gesellschaft?

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in Deutschland während der Pandemie?

Die Online-Tagung der UNESCO-Projektschulen am 17. September 2020 brachte fast 200 Teilnehmende zusammen und gab neben ersten Antworten auf diese zentralen Fragen zahlreiche Impulse für die passgenaue Weiterentwicklung des eigenen Schulkonzeptes. Schule zukunftsfähig gestalten weiterlesen

SCHULE DER ZUKUNFT

Unser Gymnasium ist  als Schule der Zukunft für seine umfassende Nachhaltigkeitsbildung ausgezeichnet worden. Die Landeskampagne von 2016-2020 würdigt damit unsere nachhaltige Projektkultur ebenso wie deren schulprogrammatische Verankerung und Ausrichtung.

In die Bewertung haben wir eine Reihe von Projekten eingebracht, allen voran die Kooperation mit dem Hof zur Hellen. Auch die UNESCO-Projekttage, die Energie-Gewinnt-Anstrengungen, der Fair-Trade-Kiosk und viele weitere Projekte hinterlegten überzeugend, wie vielfältig wir Nachhaltigkeitsbildung betreiben.

Wir sehen uns gestärkt in dem Bemühen, Nachhaltigkeitsbildung als Querschnittsaufgabe unserer Bemühungen auszuweisen und weiterzuentwickeln. SCHULE DER ZUKUNFT weiterlesen

„Auf ein Wort“ Studiogespräch Träumen – Zukunftsvisionen für ein nachhaltiges Wuppertal vom Ideaalwerk und Ganztags-Gymnasium Johannes Rau

Liesbeth Bakker und Rainer Kokenbrink Foto: Brigitta Hildebrand
Liesbeth Bakker und Rainer Kokenbrink Foto: Brigitta Hildebrand

Als Projekt „Zukunft denken“ stand die Frage im Raum „Wie sieht Ihr Traum von Wuppertal für die Zukunft aus?“ Bei einem ersten Meeting Ende Juni waren viel potentielle Kooperationspartner aus den Stadtteilen aber auch Stadtpolitikerin der Aula des GG Johannes Rau versammelt. Der stellvertretende Schulleiter Rainer Kokenbrink stimmte zusammen mit Liesbeth Bakker vom Büro Ideaalwerk auf ein neues Zukunfts- und Kunstprojekt der Schüler in den beiden kommenden Schuljahren ein. Sie alle wollen etwas für Wuppertal tun und werden sogar von der Robert-Bosch-Stiftung mit 30.000 Euro gefördert. Vor den Ferien ist nach den Ferien, dann soll es losgehen und so darf man gespannt sein, was den Schülern zusammen mit ihrem Kunstlehrer dann so alles einfällt, um Wuppertal noch lebenswerter und nachhaltiger aufzustellen für eine Zukunft, die nicht mehr ganz so rosig aussieht aufgrund von Klimawandel und Pandemien.

Zum Nachhören / TEIL 1 – „TALKultur“-Studiogespräch mit Liesbeth Bakker und Rainer Kokenbrink

Zum Nachhören / TEIL 2 – „TALKultur“-Studiogespräch mit Liesbeth Bakker und Rainer Kokenbrink

Quelle: https://wupper-talkultur.de/aktuell (Abruf am 14.07.2020 um 10:21 Uhr)

Projektstart ZUKUNFT DENKEN

Am 25.6. haben wir auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit Liesbeth Bakker vom Ideaalwerk (http://ideaalwerk.de/)  offiziell unser Projekt ZUKUNFT DENKEN gestartet. Eine ganze Reihe von politisch, kulturell, wissenschaftlich, pädagogisch und wirtschaftlich engagierten Wuppertalerinnen und Wuppertalern war unserer Einladung in die Aula gefolgt, um sich über die Projektkoordinaten und die Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.  Im abschließenden Gespräch über Zukunftsvisionen für Wuppertal fanden sich schnell große Schnittmengen: Grüner und gerechter, demokratischer und autofreier solle unsere Stadt werden. Wir danken allen Gästen für ihre wertvollen Anregungen und Beiträge und wir freuen uns über die zugesagte Unterstützung von Andreas Mucke (Oberbürgermeister), Uwe Schneidewind (OB-Kandidat), Helge Lindh (MdB), die Wuppertalbewegung e.V., Kornelia Heger-Wegmann (Station Natur & Umwelt), Uta Atzpodien (Freies NetzWerk Kultur), Björn Borgmann (Künstler),  und zahlreichen anderen.

v.l.n.r. Uta Atzpodien, Helge Lindh, Andreas Mucke

Denn eines ist klar: Wir müssen Zukunft neu denken und gestalten, damit wir angesichts der globalen Krisen überhaupt eine haben. Projektstart ZUKUNFT DENKEN weiterlesen

Vom Projekt in die Struktur – GGJR stärkt Nachhaltigkeitsprofil

Das Projekt (2019-2021) wird von der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt und stellt einen Beitrag zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und somit zur Agenda 2030 dar. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Darüber hinaus wird das Projekt von einem Projektbeirat begleitet, der aus Vertreterinnen und Vertretern u.a. von Greenpeace, Global Goals Curriculum, der DBU, Kultusministerien und UNESCO-Projektschulen besteht. Wir wurden als eine von 31 Pilotschulen zur Teilnahme am Projekt ausgewählt und beteiligen uns seit 2019 aktiv daran.

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Johannes Rau, Schweizer Minze und Summ Dich Fit…Ein Beispiel für Gutes Leben in Wuppertal

Im Rahmen ihrer Zukunftswanderung/Erkundung im Quartier (Unter-)Barmen (Gutes Leben in Wuppertal, Projekt „Wohnen in der Politik“, https://www.dieboerse-wtal.de) haben SchülerInnen des Ganztagsgymnasiums Johannes Rau am Dienstag, den 03.03.2020 den interkulturellen Garten der Jugendwerkstatt Summ Dich Fit (Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten, Islamische Gemeinde Wuppertal, Wittensteinstrasse 190, https://summdichfit.wordpress.com/) besucht und die Kunstwerke ihrer Nachbarschaftsbienen kennengelernt. Dabei haben sie die Aktivitäten und Gartenarbeiten, die von den Kindern und Jugendlichen von Summ Dich Fit selbst gestalteten und bemalten Hochbeete, das Gemüseaussaat und verschiedene Kräuter kennengelernt. Johannes Rau, Schweizer Minze und Summ Dich Fit…Ein Beispiel für Gutes Leben in Wuppertal weiterlesen

MEINE MEINUNG

„Sind eigentlich alle Ihre Schülerinnen und Schüler so toll?“ Ja, mehr oder weniger, möchte man Herbert Reul (Innenminister des Landes NRW)antworten. Wir waren zu Gast in der WDR-Sendung „Meine Meinung: Beleidigt und bedroht. Wer traut sich noch in Ehrenamt und Politik?“ mit Bettina Boettinger im Barmer Bahnhof. In die 90minutige Live-Diskussion brachten wir unsere Erlebnisse und Überlegungen ein.  MEINE MEINUNG weiterlesen

Demokratie lernen heißt Demokratie leben.

Demokratieerziehung einmal anders: Unter dem Symbol der Boxhandschuhe traten Schülerinnen und Schüler der  Jahrgangsstufen EF und Q1 zum Ende des zurückliegenden Schuljahres mit den Politiksprechern M. Kiesel und H. Eickelmann zum Argumentieren über Meinungs- und Religionsfreiheit an. Es galt „Fake-News“ von solider und verlässlicher Information zu scheiden, die eigene Mediennutzung zu hinterfragen und um die Frage, wie die individuellen Grundfreiheiten und verschiedene Positionen politisch in echten Kompromissen bewahrt werden können.

Versiert und hochgelobt von den Schülerinnen und Schülern führten die Politiksprecher mit Hilfe von drei Fachleuten (DDR-Dissident, Journalist, Kirchenvertreter) vor Augen, dass Demokratie immer wieder neu verhandelt werden muss und dass die Hassreden in den sozialen Netzwerken und politischen Debatten unsere Freiheit und Würde zerstört.