
Liebe Eltern, liebe Kinder,
wir freuen uns über das Interesse an unserer Schule. Hier finden Sie Informationen über die Jahrgangsstufe 5 und 6. Einen ersten Überblick kann Ihnen auch unser Flyer geben.
Kontakt per E-Mail
Unsere Pädagogik zielt auf „Hilfe zur Selbsthilfe“, also der Ausbildung von Konfliktlösungsstrategien, damit die Kinder selbständig und miteinander Probleme lösen lernen. Dazu arbeiten wir demokratisch im wöchentlichen Klassenrat, eine Art offene und schüler*innnengeleitete Klassenkonferenz.
Im Rahmen des Ganztages gibt es viel Zeit und Möglichkeiten, die Schülerinnen und Schüler bei Problemen zu unterstützen, sei es fachlicher Art oder bei Problemen mit anderen Kindern oder anderen Sorgen.
Unterstützung bei den Lerninhalten bekommen die Kinder
- von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern
- durch individuelle Übung in den Lernzeitenstunden (Link zu Lernzeiten)
- durch Unterstützung von Fachlehrkräften in den Förder-Lernzeitstunden
- durch Oberstufenschülerinnen und -schüler (Schüler helfen Schülern)
- die Erprobungsstufenkoordinatorinnen Frau Korte und Frau Jung
Unterstützung bei Problemen und Konflikten bekommen die Kinder
- von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern
- von den Patenschülerinnen und Patenschülern, besonders zu Beginn der 5. Klasse
- von den Streitschlichterinnen und Streitschlichtern
- von der Schulsozialarbeiterin Frau Scholand
- von den Erprobungsstufenkoordinatorinnen Frau Korte und Frau Jung.

Vor allem das tagtägliche Miteinander von allen Beteiligten unserer Schulgemeinschaft prägt die Lernatmosphäre am Ganztagsgymnasium Johannes Rau.
Wir möchten unsere Schule über das fachliche Lernen hinaus als Lern- und Lebensraum gestalten, in dem Heranwachsende sich wohlfühlen, Wertschätzung erfahren, viele positiv prägende Eindrücke erhalten und Anlässe für eine vielschichtige Persönlichkeitsentwicklung erleben.
Einander Zuhören, gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit sind uns sehr wichtig.
Deshalb nimmt neben dem Lernen in den Unterrichtsfächern das soziale Lernen breiten Raum ein. Die intensive Begleitung der Kinder nimmt anfängliche Ängste und fördert das schnelle Zusammenwachsen innerhalb einer neuen Lerngruppe.
Besonders im Rahmen der UNESCO-Projektschularbeit entwickeln die Schülerinnen und Schüler im lebendigen Miteinander gegenseitigen Respekt und ein Grundverständnis demokratischen Handelns.
Jede Klasse hat eine zusätzliche Stunde pro Woche – UNESCO-Stunde -, in der die Anliegen der Schülerinnen und Schüler gemeinsam besprochen werden. Hier ist Raum für den Klassenrat und die Arbeit der SV (Schülervertretung). Hier können auch kleine Konflikte aufgearbeitet und gelöst werden.
Auf ein systematisches Mobbing wird jedoch sofort von der Schule reagiert und diesem wird mit erzieherischen und disziplinarischen Maßnahmen Einhalt geboten.
Patenschüler der siebten oder achten Klassen stehen zusätzlich als Ansprechpartner und Streitschlichter ebenso zur Verfügung wie unsere Schulsozialarbeiterin oder Beratungslehrer.
Eine erste Klassenfahrt in der fünften Klasse stärkt das soziale Miteinander innerhalb der Klassen und bietet bereichernde erlebnisorientierte Erfahrungen.
Unsere Schulregeln sind eine wichtige Grundlage für das friedvolle Zusammenleben im Schulalltag. Auf der Grundlage eines einheitlichen Konzeptes „RuK“ (Regeln und Konsequenzen“) reagieren die pädagogisch Verantwortlichen auf Verstöße gegen diese Regeln in einem abgestuften System von Verwarnungen über gelbe und rote Karten. Sowohl die Regeln als auch die zu erwartenden Konsequenzen bei Regelverletzungen sind für unsere Schülerinnen und Schülern transparent.

Die Anmeldungen für das kommende Schuljahr sind abgeschlossen.
- Ausweichquartier auf der Hadt bis mindestens Schuljahr 2030/31
- Fertiggestellte eigene moderne Turnhalle
- Attraktives Schulgelände
- Profilklassen „Musik“ und „Natur und Umwelt“
- UNESCO-Projektschule
Zur Anmeldung sollten Sie bitte Folgendes mitbringen:
- Ihr Kind 🙂
- Anmeldebogen der Stadt Wuppertal (4 Blätter), den Sie von der Grundschule bekommen.
- Das Halbjahreszeugnis mit der Schulformempfehlung der Grundschule (Original und Kopie)
- Kopie der Geburtsurkunde, Familienstammbuch oder Ausweis/Pass
- Impfausweis/Nachweis einer Masernimpfung (Original)
- Ggf. Bescheinigung über das Sorgerecht, falls Sie als Eltern getrennt leben.
- Ggf. Vollmacht, wenn nicht beide Sorgeberechtigten zur Anmeldung erscheinen.
Durch die Gestaltung des Ganztages lernen die Kinder nicht nur miteinander, sondern verbringen auch sehr viel Zeit miteinander, z. B.
- beim gemeinsamen Essen in der Mensa,
- in der Mittagspause beim Spielen auf dem Schulhof, im Spieleraum, in der Schülerbücherei oder in der bewegten Mittagspause in der Sporthalle,
- in den Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag, in denen sich Kinder aus unterschiedlichen Jahrgängen gemeinsam mit einem Thema beschäftigen, dass sie interessiert.

Der Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium ist für das Kind ein großer Schritt. Alles ist neu und aufregend und im Vergleich zum kleinen System Grundschule erscheint die neue Schule erst einmal groß und unübersichtlich.
Hier tun wir alles für einen „sanften Übergang“ und die Schülerinnen und Schüler fühlen sich gleich herzlich aufgenommen.
Schon vor den Ferien findet ein Kennenlernnachmittag statt, an dem die Kinder eingeladen sind, die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler und die Klassenlehrerinnen und -lehrer kennen zu lernen. Bei einer kleinen Rallye wird miteinander das Schulgebäude erkundet und kleine Fragen zur neuen Schule gelöst. Schon wirkt alles nicht mehr so unübersichtlich und groß, denn das Gymnasium Johannes Rau gehört mit drei Parallelklassen zu den kleineren weiterführenden Schulen.
Auch in den ersten Schultagen steht das Kennenlernen der Klassenkameraden mit kleinen Spielen und dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa im Vordergrund. Dafür nehmen wir uns viel Zeit, damit sich die Kinder eingewöhnen und sich in ihrer Klasse wohl fühlen.
In den Fächern werden zunächst Inhalte aus der Grundschule aufgegriffen und wiederholt, da die Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen kommen, die angeglichen werden, damit alle auf dem gleichen Stand sind.
Um den Wechsel zur weiterführenden Schule für die Kinder möglichst einfach zu gestalten, arbeiten wir zudem eng mit Grundschulen zusammen. Gegenseitige Besuche von Kindern und Unterrichtenden schaffen Verbindungen und nehmen Ängste. Wir bemühen uns, Methoden oder Rituale aus der Grundschule zu übernehmen, wie z.B. die Wochenplanarbeit oder die Arbeit mit der ANTON-App mit Ipads.
An drei Nachmittagen in der Woche haben die Kinder regulär Unterricht bei Fachlehrkräften. Einen Beispielstundenplan finden Sie hier:

Das GGJR verfügt über eine mehr als 30jährige Erfahrung als Ganztagsgymnasium. Die Ganztagsform unseres Schultages ermöglicht in besonderem Maße eine individuelle Förderung.
An drei Nachmittagen in der Woche haben die Kinder regulär Unterricht bei Fachlehrkräften bis 15 Uhr. Im Anschluss können weitere Angeboten angewählt werden. Detailliertere Angaben finden Sie hier..
Hausaufgaben im herkömmlichen Sinne gibt es so wenig wie möglich. Die Kinder bearbeiten anstatt dessen in den Lernzeitenstunden (Link zu Lernzeiten) die Übungsaufgaben für die Hauptfächer wie bei der Wochenplanarbeit in der Grundschule. Das heißt, sie teilen sich die Bearbeitung der Aufgaben auf und entscheiden in jeder Stunde, woran sie weiterarbeiten möchten, so dass sie alles bis zum Ende der Woche schaffen. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler, sich zu organisieren und selbstständig zu arbeiten. Durch die eigene Zeiteinteilung ist es möglich, für das eine Fach evtl. mehr Zeit einzuplanen, je nachdem wie das Kind es individuell benötigt.
Unterstützt von Fachlehrerinnen und Fachlehrern erweitern die Schülerinnen und Schüler zunehmend selbstständig ihre individuellen Kompetenzen und werden so systematisch auf das Arbeiten in der Oberstufe vorbereitet.
Aufgaben in Lernzeitenstunden, die in der 9. Stunde liegen (in Klasse 5 eine Stunde), können wahlweise mit der Betreuung von Fachlehrern in der Schule oder zu Hause erledigt werden.
Durch die spezielle Struktur des Ganztages können die Kinder oft die Bücher und Materialien auch in der Schule lassen und in einem Spind deponieren, der angemietet werden kann. So ist der Tornister auf dem Schulweg nicht so schwer.
Zusätzlich zum Lernen in den Unterrichtsfächern spielt bei uns am GGJR die Förderung der individuellen Begabungen und Talente eine besondere Rolle:
- Jedes Kind wählt gemäß seinen Interessen eine Profilklasse. Es kann sich zwischen den Profilen „Musik“ und „Natur und Umwelt“ entscheiden.
- An allen Nachmittagen (außer Dienstag) finden Arbeitsgemeinschaften mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt, die die Kinder zusammen mit den Eltern je nach Interesse und Begabung anwählen können.
Durch den Wechsel zu G9 gibt es wie an einer Gesamtschule 13 Jahren bis zum Abitur und so genügend Zeit zur persönlichen Entwicklung. So setzt die 2. Fremdsprache erst in der 7. Klasse ein und in der Erprobungsstufe kann sich das Kind auf Englisch und die anderen Fächer konzentrieren.
