„Dunkle Mächte“

Q1 mit Theaterbesuch und Workshop gegen Verschwörungsmythen

Im Haus der Jugend Barmen erlebte die Q1 eine intensive Theateraufführung von „Dunkle Mächte“ (Autorin: Sineb El Masrar) in der Inszenierung vom @wlt_wirmachentheater. Das hochaktuelle Stück thematisiert das akute Eskalationspotenzial von Verschwörungsmythen.
Nachdem im Anschluss an die Aufführung ein aufschlussreiches Nachgespräch mit den Schauspieler*innen stattfand, schloss sich am Folgetag ein Demokratie-Workshop von der @auslandsgesellschaft.de_do an. Neben der Nachbereitung des Theatererlebnisses gab es lebendigen Austausch über persönliche Erfahrungen mit derartigen Mythen und der widerstandsfähige Diskurs gegen Verschwörungserzählungen zum Schutz unserer Demokratie wurde erarbeitet.

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NRW-UNESCO-Schülercamp 2022 am Gymnasium Verl:

MITEINANDER FÜREINANDER UNSERE WELT GESTALTEN
12 GGJR-Schüler*innen der Jahrgänge 5 – 7 waren dabei

Am 25.05.2022 um 6.15 Uhr trafen sich zwölf sehr interessierte und engagierte Schülerinnen (Jahrgänge 5 – 7) mit Frau Ueberholz und Frau Zitzmann am Bahnhof Barmen. Wir waren sehr gespannt, was uns beim Schülercamp in Verl erwarten würde. Der Empfang am Gymnasium Verl war sehr freundlich, wir wurden mit einem kleinen Imbiss, Kennenlernspielen und kleineren Aktionen, wie dem Energie-Fahrrad, am Gymnasium Verl erwartet. Mit rund 90 anderen Schülerinnen und ihren Lehrkräften verschiedener Gymnasien wurden wir danach von der UNESCO-AG sowie dem Schulleiter begrüßt.
Nach dieser offiziellen Eröffnung des Schülercamps, brachen wir in bunt gemischten Gruppen zu den gewählten Workshops auf.
Während eine Gruppe lernte, worauf es bei dem Bau eines energieeffizienten Hauses ankommt und dies auch gleich mithilfe einer Wärmekamera an selbstgebauten Modellen überprüfen konnte, lernten andere Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften im Klimapark Rietberg etwas über den Klimawandel und wie man CO2-Emissionen im Alltag minimieren kann. Dabei lernten sie, wie man sich die Natur zunutze machen kann, um Energie zu sparen. Außerdem führten sie einige Experimente durch und nahmen wertvolle Tipps für den Alltag mit nach Hause, die sie später auch an die anderen Mitglieder des Schülercamps weitergeben konnten.

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Workshop: Wir bauen ein Haus – Energieeffizienz in Gebäuden

Auf dem Rietberger Biohof Mertens Wiesbrock waren fünf Gruppen in verschiedene Workshops aktiv.
In einem Workshop wurden die Teilnehmerinnen über den ökologischen Anbau heimischen Gemüses informiert und sie ernteten ihr Mittagessen in Form von Kartoffeln direkt selbst. Eine andere Gruppe wurde von einem Wildnis-Trainer auf das Überleben in der Natur vorbereitet, wobei sich unter anderem ein Wettbewerb im Feuermachen entwickelte. Einem äußerst wichtigen und nützlichen Tier für die Menschheit: der Biene waren zwei Workshops gewidmet. Die Schülerinnen lernten sowohl etwas über die Bienenarten und stellten aus besonders geeigneten Holzblöcken sehr kreativ Bienenhotels her.

Workshop: Bienenhotels selber herstellen

Eine weitere Gruppe produzierte als umweltschonende und wiederverwendbare Alternative zu Frischhalte- oder Alufolie Bienenwachstücher. Dafür wurde Stoff mit einer speziellen Bienenwachsmischung eingepinselt, gebügelt und die Gruppe hatte so viel Spaß an der Sache, dass sowohl die Gruppen- als auch die Teilnehmer*innen aus den anderen Workshops ein Bienenwachstuch mit nach Hause nehmen konnten.

Workshop: Bienenwachstücher selber machen

Die fünfte Aktivität auf dem Biohof Mertens Wiesbrock beschäftigte sich mit der Anpflanzung regionaler Wildblumen. Diese sind sowohl eine wunderbare Umgebung als auch eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Aus den verschiedenen Blumen lassen sich außerdem mit der im Workshop vermittelten Bindetechnik und etwas Geschick bezaubernde Wildblumensträuße binden. Außerdem lernten die Workshopteilnehmer*innen etwas über den Anbau ohne Pestizide, die Regionalität und Saisonalität verschiedener Samenpflanzen. 

Workshop: Slow Flowers

Nach dem sehr abwechslungsreichen Mittagessen wurde die Workshop-Reflexion und die Präsentation der Ergebnisse in kleinen Gruppen vorbereitet.

Workshop-Reflektion

Digital in Form eines Padlets mit Texten und Fotos dokumentierten die einzelnen Gruppen ihre Erlebnisse des Tages (Link zum Camp-Padlet: https://gymverl.padlet.org/barend/unesco22 (Passwort: Unescocamp). Auf diese Weise wurden die jeweiligen Workshops dem Plenum präsentiert und Anregungen konnten an alle Teilnehmenden weitergeben werden.
Zum gemeinsamen Ausklang gab es am Nachmittag Kuchen und in dieser lockeren Atmosphäre kam es zu weiteren interessanten Gesprächen.
Als Abschluss und zur Erinnerung wurde die Schülercamp-Gruppe fotografiert:

Abschlussfoto der Teilnehmer*innen

Nach diesem sehr informativen, aktiven und Spaß machenden Camp traten wir die Heimreise an, so dass wir um 18:15 Uhr wohlbehalten und mit vielen schönen Erinnerungen am Barmer Bahnhof ankamen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich für das Ausrichten dieses wunderbaren UNESCO-Schülercamps beim Gymnasium Verl, insbesondere bei Carsten Krüger und seinem Team bedanken!

Die Teilnehmer*innen des GGJR

Unsere Bienen waren sehr fleißig und nun ist er abgefüllt!

Am Donnerstag, 23.06.2022, sind wir von 16.00 – 18.00 Uhr auf dem UNESCO-Schulfest mit einem Stand vertreten und bieten an:
• BLÜTENHONIG: 500 g (7,00 €) oder 250 g (4,00 €);

• Bienenwachs-TEELICHTER: Stück 0,50 € oder Tüte (5 Stück) 2,00€.

Also, vorbeikommen! Das Probieren kostet nichts und wir freuen uns!
Die Bienen-Freund*innen aus der GGJR-Schulimkerei

GGJR Kulturraum #1 – Digitale Gewalt

Packende Kurzfilme, eine top Performance der Schulband, punktgenaue Moderation von Samah und spannender Podiums-Austausch. Der Start des neuen Formats „GGJR Kulturraum“ war ein voller Erfolg. In Kooperation mit dem @medienprojektwuppertal wurde das Thema „digitale Gewalt“ tiefgründig, authentisch und lösungsorientiert besprochen. Eine gelungene Premiere, die nach einer Neuauflage schreit.

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Helge Lindh zu Besuch am GGJR

Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh besuchte am Mittwoch (15.06.2022) unsere ukrainischen Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte. Gegenstand der Diskussionsrunde war ein Austausch über die bisherigen Erfahrungen in der schulischen Integration der neuangekommenen Schülerinnen und Schüler. Das Ganztagsgymnasium Johannes Rau führte mit ihrer Partnerschule in der Ukraine Schüleraustausche durch und ist dem Land daher in besonderer Weise verbunden.

Lindh, der im Bundestagsausschuss für Inneres und Heimat unter anderem die Themen Asyl und Migration verantwortet, dankte der Schule für den besonderen Einsatz und die Möglichkeit des Dialogs. Die vergangenen Monate hätten einmal mehr gezeigt, dass die Aufnahme von allein in Wuppertal über 4.000 Ukrainerinnen und Ukrainern nur in enger Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gelingen könne. Aufgrund der Tatsache, dass überwiegend Frauen und Kinder flüchteten, stünden insbesondere Schulen und Betreuungseinrichtungen vor enormen Herausforderungen.

In dem offenen Gedankenaustausch mit den Schülerinnen und Schülern wurden Nöte und Sorgen deutlich, die Helge Lindh aufmerksam zuhörend in Berlin sicherlich in der einen oder anderen politischen Kommunikation vor Augen haben wird, um zielführend Migrationspolitik mitgestalten zu können.

Wir bedanken uns für den Besuch.