UNESCO-Projektschule

Als UNESCO-Projektschule haben wir uns als Schulgemeinde dazu verpflichtet, Demokratie, Menschenrechte, Nachhaltigkeit, Vielfalt und Welterbe fest im Schulleben zu verankern. Diese Themen sind für uns keine zusätzlichen Unterrichtsinhalte, sondern prägen das Lernen und Zusammenleben an unserer Schule.

UNESCO-Themen begegnen unseren Schülerinnen und Schülern auf vielfältige Weise: im Fachunterricht, in Projekten und Ganztagsangeboten, bei Exkursionen und Fahrten sowie in gemeinsamen Aktionen mit anderen Schulen und Partnern. Dabei verbinden wir die fachliche Auseinandersetzung mit praktischen Erfahrungen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Zusammenhänge verstehen, Fragen entwickeln, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und eigene Handlungsmöglichkeiten entdecken.

Ein wichtiger Bestandteil unserer UNESCO-Projektschularbeit ist deshalb die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler. Sie können und sollen ihre eigenenAnliegen,Interessen und Ideen einbringen. Wir unterstützen sie dabei, daraus eigene Projekte und Aktionen zu entwickeln und diese möglichst selbstständig umzusetzen. Unser Ziel ist eine Schulgemeinschaft, in der junge Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen, demokratisch zu handeln und sich für eine gerechte, vielfältige und nachhaltige Welt einzusetzen.

Entdecken Sie unsere UNESCO-Projektschularbeit: Von den Profilklassen in der Erprobungsstufe, UNESCO-Projekttagen und Welttagen über Fairtrade und internationale Begegnungen bis hin zur Zusammenarbeit im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen – am GGJR gibt es viele Möglichkeiten, im Unterricht und über den Unterricht hinaus an Themen der Zukunft zu arbeiten.

Demo­kratie und Menschen­rechte

Ansprechpartner für die UNESCO-Projektschularbeit ist das

UNESCO-Projektarbeit

Vom Ereignis zur Struktur, – so erklären wir unseren Ansatz, mit dem wir die vielen Angebote verstetigen und verzahnen wollen zu einem ganzheitlichen Schulansansatz (whole school approach).

Die Inhalte des Fachunterrichts können in UNESCO-Stunden von den Schülerinnen und Schülern nachbesprochen und problematisiert werden. Besuchte man zum Beispiel den Hof zur Hellen, hat man etwas von der Hühnerhaltung und artgerechter Tierhaltung verstanden, Fragen, Eindrücke und Gesprächsbedürfnisse mitgebracht. Für diese Gespräche nehmen wir uns Zeit.

Die Kinder und Jugendliche erwerben so zunehmend ein globales, auf Menschenrechte, Nachhaltigkeit und Demokratie ausgerichtetes Problemverständnis.

Demokratie

Hof Zur Hellen

Wir legen großen Wert auf ein tolerantes und inniges Miteinander. Mit dem Klassenratmodell lernen die Schülerinnen und Schüler in den UNESCO-Stunden ihre Gesprächs­bedürfnisse selbst zu organisieren und demokratisch zu kultivieren. Hinzu kommen regelmäßig hochwertige Seminar- und Konferenzteilnahmeangebote im UNESCO-Netzwerk.

Wir bescheinigen den Schülerinnen und Schülern Ihre Lernerfolge, Wettbewerbs- und Seminarteilnahmen am Ende ihrer Schulzeit (in Planung).