DRINGEND: Hilfe für Indien und Ghaziabad

Fünf Wuppertaler Gymnasien arbeiten zusammen

Die zweite Corona-Welle hat in Indien seit der letzten Aprilwoche eine Rekordzahl an Todesfällen verursacht, die den fehlenden Intensivbetten in den Krankenhäusern, insbesondere aber dem Mangel an Sauerstoff zuzuschreiben sind. Von lebensrettenden Medikamenten ganz zu schweigen. Schock, Verzweiflung und Hilflosigkeit führen zu wachsender Wut in der Bevölkerung, denn zu viele Familien haben schon zu viele Angehörige verloren – und das Gesundheitssystem im Land ist trotz internationaler Hilfe völlig überfordert.

Da wir Wuppertaler Schüler*innen und Lehrer*innen glauben, dass diese Pandemie nicht nur eine nationale Katastrophe ist, sondern eine globale, wollen wir unseren Beitrag zur humanitären Hilfe leisten. Insbesondere die Not der Menschen in der indischen Stadt Ghaziabad geht uns nahe: Seit 2009 sind viele von uns selber dort gewesen, haben Besucher aus Indien zu sich nach Hause eingeladen oder haben sogar immer noch Kontakte zu den ehemaligen Gastfamilien in Ghaziabad.

Allein können wir aber nicht viel bewirken. Wir laden daher die Menschen in Wuppertal ein, nach Möglichkeit großzügig zu spenden: Die Summe geht an zwei Organisationen in Delhi und Ghaziabad.

Die eine, Khalsa Help International, spendet seit vielen Wochen uneigennützig kostenlosen Sauerstoff und hat bis jetzt tausenden von Menschen das Leben gerettet.

Die andere, Shaheed Bhagat Singh Sewa Dal, kümmert sich um das Einsammeln und Einäschern der auf Bürgersteigen zurückgelassenen Toten und bietet kostenlose Ambulanzdienste. Über die beiden Organisationen haben CNN, BBC, New York Times und viele andere, auch die deutschen Medien, ausführlich berichtet.

Unsere Kontaktperson nach Indien, Rajvinder Singh, ist den Wuppertaler Gymnasien seit vielen Jahren verbunden und hat die Indien-Rundreise seit 2009 regelmäßig begleitet. Er ist ein freiberuflicher deutschsprachiger Autor indischer Herkunft, war 2004 Stadtschreiber zu Remscheid und tritt ein für den „Dialog der Kulturen“. Er lebt zurzeit in Berlin.

Die Situation ist gerade sehr ernst, deshalb dieser dringende Appell: WIR BITTEN ALLE, DIE SICH UNSEREN SCHULEN, DEM LAND INDIEN UND SEINEN MENSCHEN ODER ALLGEMEINER HUMANITÄT VERBUNDEN FÜHLEN, UM EINE SPENDE. Auch kleine Beträge sind sehr willkommen!

Konto Nr. für die Weiterleitung der Indienhilfe:   Kontoinhaber: Rajvinder Singh IBAN: DE85 1005 0000 0640 1849 44 Berliner Sparkasse/LBB

Stimmen von Teilnehmer*innen des Indienaustauschs 2019:

Nach der tollen Zeit, die wir 2019 in Indien erleben durften, ist es schrecklich zu sehen, wie es den Menschen vor Ort geht. Wir müssen aufmerksam darauf machen, dass in anderen Ländern die Menschen verzweifeln und häufig keine Möglichkeit haben, Hilfe zu bekommen. Also bitte helfen Sie mit, die Situation zu verändern! Spenden Sie und helfen Sie mit, unsere Hilfsaktion bekannt zu machen! Zusammen kann man etwas verändern.

Charlotte Ueberholz (EF, GymBay)

 

Ich bin Luise, 17, und habe seit 2 Jahren aktiv Kontakt nach Indien. Mein Aufenthalt in Indien war eines der schönsten Erlebnisse meines Lebens. Ich habe nicht nur die Kultur kennengelernt, sondern Freunde fürs Leben gefunden. Und zu sehen, wie Menschen in Indien leiden, ist furchtbar. Unwissen sollte kein Grund sein, nicht zu handeln. Besonders jetzt sollte jeder Solidarität zeigen. Jede Stimme sowie Spende zählen.

Luise Alius (EF, Gymnasium Am Kothen)

gez. Claudia Zetzsche

(im Namen aller Schüler*innen, den „Indienfahrern der Wuppertaler Gymnasien“, sowie von Birgit Gößmann, Koordinatorin für internationale Angelegenheiten am GymBay, und Rajvinder Singh)

Informationen zu Khalsa Help Intl.

Informationen zur SBS-Stiftung