Frühjahrskonzert mit Dampflokomotive

Wie alle Jahre fand auch in diesem wieder das traditionelle Frühjahrskonzert unserer Schule statt, und zwar am 12. Juni, von 19:30 bis 22 Uhr.

Obwohl am selben Tag die letzten Abiturprüfungen abgelegt wurden, an denen sogar einige der Vortragenden selbst beteiligt gewesen waren, füllte sich die Aula gut.

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Zur Vorbereitung fuhr das Orchester nach Frankreich, wo nicht nur intensiv geprobt wurde, sondern auch der gleichzeitig stattfindene Austausch mit unserer Partnerschule in Monts an der Loire in den Genuss einer Aufführung kam.

Beteiligt war wie immer das Schulorchester unter Leitung von Herrn Breidenstein, außerdem der seit einigen Jahren bestehende Unterstufen- (und Mittelstufen-) Chor von Frau Kerkhoff.

Hinzu kam der Schulchor, der nach dem Weggang von Frau Lehmann, nun von Frau Lohmann, einer Lehrerin am Carl-Fuhlrott-Gymnasium, geleitet wird. Hier singen neben Eltern und Kollegen Schülerinnen und Schüler beider Gymnasien miteinander.

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Der bisher aus sieben Schülerinnen der 5 und 7 bestehende Chor von Frau Kerkhoff, der in der Offenen Mittagsfreizeit Lieder nach Wahl der Teilnehmerinnen singt (und gerne weitere Mitsänger begrüßen würde), hatte jeweils einen Song von Maroon 5 und Adele so einstudiert, dass die Singfreude der Mädchen das Publikum begeisterte.

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Mit dem Schulchor betrat ein deutlich größeres Ensemble die Bühne, das – bis auf das bekannte Traditional „Swing low, sweet chariot“ – Lieder aus dem 20. Jahrhundert darbot, darunter eines aus dem schwedischen Film „Wie im Himmel“, mit einer Schülerin als Solistin. Sicher nicht nur, weil es in der Originalsprache gesungen wurde, sondern auch wegen der besonders inspirierten Interpretation war dies wohl der Höhepunkt des vielversprechenden ersten Auftritts dieser Zusammenarbeit.

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Leider ohne Kristallschädel oder ähnliche Verkleidung ließ das Orchester mal wieder Filmmusik von John Williams ertönen, aus dem vierten „Indiana Jones“-Film. Im Übrigen reichte das Programm vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart und umfasste u.a. Stücke von Bizet, Dvorák, Wagner, Schostakowitsch und L. Clark.

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Das Highlight für viele war „The Great Locomotive Chase“ von Robert William Smith, eine Musik, die, wie der Dirigent anschaulich erläuterte, die Geschichte der Lokomotive „The General“  im amerikanischen Bürgerkrieg zum Erklingen bringt, und zwar auch mit Stemmeisen, Glöckchen und rhythmischem Atmen der Musiker.

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So passierte es, dass neben den durch die geöffneten Fenster strömenden Geräuschen der von Zeit zu Zeit jenseits der Siegesstraße vorbeiziehenden Züge zumindest akustisch eine veritable Dampflokomotive durch die Aula brauste,  sehr zum musikalischen Vergnügen aller Anwesenden. (Wer das nicht miterleben konnte, dem – und auch allen anderen – sei der gleichnamige Stummfilm mit Buster Keaton empfohlen.)

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Das Konzert endete mit einem Arrangement des berühmten italienischen Volksliedes „Bella ciao“ von Herrn Breidenstein, das als Zugabe wiederholt und dabei von einem frenetisch klatschenden Publikum begleitet wurde.

In der Pause konnte, wer wollte, mit oder ohne Getränk, eine während seiner Frankreichtour  entstandene Videoaufnahme betrachten, in der das Orchester in Hof und Garten des Loireschlosses Villandry vor aufmerksam lauschenden Touristen spielt.

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In diesem Zusammenhang dankte Frau Rick für die reichlichen Spenden beim letzten Weihnachtskonzert, die vor allem für die Eintrittsgelder auf dieser Reise gebraucht wurden.

Zur Vorbereitung fuhr das Orchester nach Frankreich, wo nicht nur intensiv geprobt wurde, sondern auch der gleichzeitig stattfindene Austausch mit unserer Partnerschule in Monts an der Loire in den Genuss einer Aufführung kam.