
Heute vor 341 Jahren:
Habt ihr erkannt, auf wessen Schultern Bo sitzt und verschmitzt in eure Richtung schaut? Richtig! Auf den Schultern von Johann Sebastian Bach, der zwischen dem 21. und 31. März 1685 geboren wurde, also vor 341 Jahren. Bachs Werke wurden in den Jahrzehnten und Jahrhunderten nach seinem Tod (vor allem nach der Wiederaufführung der Matthäuspassion durch Felix Mendelssohn Bartholdy) in ihrer Einzigartigkeit und Größe anfangs erst langsam verstanden und wahrgenommen – heute gelten seine Kompositionen als Inbegriff einer tiefgründigen und „genialen“ Musik. Dabei hatte Bach, der ganz nebenbei noch Latein unterrichtete und Vater von 16 Kindern war, durchaus Humor, wovon nicht nur Kantaten wie die „Kaffeekantate“ zeugen, in der er sich über den übermäßigen Kaffeekonsum seiner Tochter beschwert. Zu Ehren dieses großen Musikers spielen Lana Al Zoubi und Eleftheria Skeva (Klasse ба) zusammen mit Herrn Brosy ein Menuett in G, welches Bach für seine Frau (Anna Magdalena Bach) geschrieben hat.
„Ich breche ab, und sage nicht mehr, als daß diejenigen Recht zu haben scheinen, welche viel Künstler gehört, aber doch alle bekennen, es sey nur ein Bach in der Welt gewesen; und ich thue noch hinzu, daß die bachischen Schuhe wenigen gerecht sind.“
Jakob Adlung (1699-1762)

