HAUSAUFGABEN


Auch wenn es an Ganztagsschulen keine Hausaufgaben im üblichen Sinn gibt, müssen verschiedene Arbeiten noch zuhause erledigt werden. Dazu gehören Aufgaben, die

  • im schulischen Rahmen nur schwierig erledigt werden können (z.B. Auswendiglernen oder Vokabellernen),
  • gegeben werden, weil der Unterricht an Schultagen in der Schule nicht erteilt wird (z.B. ganztägige Abiturprüfungen, Zeugniskonferenzen),
  • obwohl es dazu im Unterricht Gelegenheit gab, in der Schule nicht erledigt wurden (Krankheit/Trödeln),
  • vom Lehrer/der Lehrerin nicht ausdrücklich aufgegeben wurden (z.B. Vorbereitung auf Klassenarbeiten und schriftliche Übungen, Nacharbeiten oder Wiederholen des Gelernten),
  • Zusatzleistungen wie Referate darstellen.

Lehrer(innen)

  • halten sich an den Grundsatz der weitgehenden Reduzierung unterrichtsbegleitender Aufgaben,
  • planen ausreichend Zeit ein, um die Aufgaben in Ruhe zu stellen und Rückfragen beantworten zu können,
  • tragen Aufgaben bei Webuntis („Klassenbuch“) ein (mit Angabe der voraussichtlichen Dauer), um eine Übersicht und Koordination zu gewährleisten,
  • bemühen sich, die Aufgaben nach Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler differenziert zu erstellen,
  • würdigen Aufgabenbearbeitungen unter pädagogischen Gesichtspunkten.

Schüler(innen)

  • notieren Aufgaben in ihrem Schuljahresplaner und legen sie ihren Eltern vor,
  • fragen nach, falls die Aufgabenstellung nicht eindeutig sein sollte,
  • bearbeiten die Aufgaben vollständig, sorgfältig und termingerecht,
  • erkundigen sich bei Fehlzeiten selbständig nach den in dieser Zeit gestellten Aufgaben und arbeiten diese nach,
  • bilden dazu „Lernpatenschaften“ in der Lerngruppe.

Eltern

  • begleiten ihre Kinder und interessieren sich für den Lernfortschritt und das Arbeitsverhalten ihrer Kinder,
  • überprüfen, ob Aufgaben vereinbarungsgemäß angefertigt werden,
  • wirken gegebenenfalls an einer positiven Verhaltensänderung ihres Kindes mit.